Ist unser Universum ein Hologramm?

Wenn man einmal den Begriff UNIVERSUM aus dem Lateinischen übersetzt, bedeutet er „Alles ist eins“ ,   „Das Allein Seiende“,  oder “ Die Gesamtheit alles Existierenden“.

Im alten Griechenland stand über dem Orakel zu Delphi geschrieben: „Erkenne dich selbst“.

Der Weg zur Selbsterkenntnis führt uns nach INNEN. So wie die Weisen und Philosophen immer die Einsamkeit aufsuchten, um den Weg in ihr tiefstes Sein anzutreten, können auch wir im Lärm der widerstreitenden Meinungen zu keinen tiefen Erkenntnissen gelangen. Dazu bedarf des des Allein-Seins, des ALL-EINS-SEINS!

Von wisssenschaftlichen Erkenntnissen ausgehend sind manche Denker  dabei zur Schlußfolgerung gelangt, dass auch unser Universum holographisch aufgebaut ist. Das Prinzip eines Hologramms in einer sehr vereinfachten Erklärung könnte etwa so lauten:

Beim Zerschlagen einer Glasplatte, auf der das dreidimensionale Bild eingeätzt ist (und mit Hilfe eines Lasers sichtbar gemacht werden kann) behält jedes noch so kleine Bruchstück die Information über das gesamte Bild weiterhin bei.

Wer es komplizierter mag, findet hier eine Fülle von Informationen: https://www.spektrum.de/magazin/das-holografische-universum/830304

Diese Wirkweise hat Ähnlichkeit mit dem „genetischen Code“, bei der in jeder Zelle unseres Körpers die Information über den gesamten Körper erhalten ist , und sie bleibt auch erhalten, solange eine einzige Zelle des Körpers bestehen bleibt.

„Zertrümmert man Atome in winzige Teilchen, so behalten die einzelnen Bruchstücke die Information über den Drehimpuls ihrer Schwesterstücke bei, auch wenn sie räumlich weit getrennt sind. Ändert man den Drehimpuls des einen, ändert sich sofort auch der Drehimpuls des anderen, so als seien sie miteiander verbunden. Und das, obwohl wir (noch) keine Kommunikationsweise dahinter erkennen können…… “
Quelle Wikipedia

Das Prinzip des Universums scheint es also zu sein, mit Energien und Informationen – losgelöst von der Entfernung- einmal geschaffene Verbindungen auch nach der Trennung beizubehalten.

Das ist eine revolutionäre Erkenntnis gerade für uns Westler, die wir unsere Individualität, unser Getrenntsein so sehr betonen. Es bedeutet nämlich, dass Menschen, Tiere, Pflanzen, Gegenstände – für uns (noch) nicht erkennbar – miteinander verbunden sind. Dann ist einfach alles mit allem verbunden, wie es die tiefsten Erkenntnisse der Religionen und Weisheitslehrer seit Jahrtausenden behaupten.

Sich mit jemandem zu streiten, jemandem Böses zu wünschen würde dann bedeuten, man streitet sich mit einem Teil von sich selber, und beide gehören einem größeren Ganzen an. Das wäre so sinnlos, als wenn unser Daumen sich mit unserem kleinen Zeh streiten würde.

Wenn alles mit allem verbunden ist, heißt das aber auch, dass jeder allen Zugriff auf sämtliche Ressourcen besitzt, die er benötigt. Um das festzustellen, benötigte man nicht mehr als Erwartung und Vertrauen. Schon Aristoteles sagte: „Was wir erwarten, werden wir finden“.

Mit der  Idee des holographisch aufgebauten Universums können wir erahnen, warum unsere Erwartungen eintreffen, wenn wir darauf vertrauen, dass sie es tun. Das Universum reagiert immer auf das, was wir zutiefst glauben, – und immer bejahend. Erwartungen und Befürchtungen sind dem Wesen nach gleich. Unsere Umwelt ist somit immer der Spiegel unserer Erwartungen. Der Geist ( unsere Überzeugung) geht voran, die Materie ( der Körper, finanzielle Umstände, unsere Umgebung) folgen.

Wir leben somit in einem reagierenden Universum. Der Ursprung sind unsere Gedanken und die Energie, welche dahintersteht.  Energie kann niemals verlorengehen, sondern nur umgewandelt werden. Somit kann auch ein Gedanke  niemals verlorengehen. Er verbleibt in diesem Universum und das Universum „schickt“ uns die Reaktion gemäß unserer Erwartungen und Überzeugungen.

So einfach ist das im Grunde. Schwierig ist es, das nicht nur zu wissen, sondern auch zu leben.

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