„Lebenslustig“ – ein spannender und vielfältiger TELEGRAM-Kanal

… für anderes Leben: bunt, freundlich, liebevoll, frei und unternehmungslustig, offen-teilend, was es so in der Welt zu finden gibt, z.B. zum

  • Aussteigen
  • Freilernen
  • Autarkie, Selbstversorgung und Permakultur
  • Reiseleben ohne festen Wohnsitz
  • und zu Vielem mehr…

In Europa und darüber hinaus.

Das – für mich – besonders sympathisch-Neue:
Romans Ansatz, miteinander in Verbindung stehende Lebensorte zu schaffen quer durch Europa und beyond, an denen das „Andersartige“ als frei lassende neue Basis des Gemeinsamen gesehen und gelebt wird!

Womit unser derzeitiges Streben nach kreativer Individualität in Verbundenheit ein sehr, sehr interessantes Lösungsangebot bekommt! Einer der zentralen Punkte – aus meiner Sicht, an denen Gemeinschaftsprojekte so häufig scheitern – an der Ausgewogenheit von Distanz und Nähe in den Beziehungen vor Ort!

Gerald Hüther beschreibt es als Konflikt der Ur-Bedürfnisse nach

Verbundenheit und Wachstum

dessen Lösung oft von so vielen Missverständnissen und daher Schmerzen begleitet ist – individuell wie auch gesellschaftlich.

Die von Roman gepflegte Zusammenstellung von interessanten Links auf Projekte, Orte, Videos, Webseiten, Fundstellen usw., ebenfalls ganz am Anfang des Chats, ist überdies eine wahre Fundgrube in sich!

HIER geht es zur öffentlichen TELEGRAM-Gruppe

Nun möchte ich aber den Initiator von LEBENSLUSTIG, Roman, gerne selber zu Wort kommen lassen – seine kleine Einführung, die er zum Start der TELEGRAM-Gruppe schrieb:


Ich möchte gerne einen Gedanken mit Euch teilen.
Ich versuche, nomadisch mit viel Aufenthalt in der Natur zu leben. Dazu versuche ich, Stationen aufzubauen und Stationen zu finden, ein Netzwerk von Orten, Menschen und Gemeinschaften, die diese Lebensweise unterstützen und selbst teilen wollen.

Ich kenne mich mit der effizienten Nahrungssammlung in der freien Natur gut aus und bin dabei, in verschiedenen Regionen Europas Grundstücke und kleine Häuser herzurichten, um dort immer nur zeitweise zu sein. Die geschaffenen Orte stehen anderen Reisendlebenden dann ebenso zur Verfügung, sowie ich mir erhoffe, auch solche Orte wo anders geliehen zu bekommen.

Ich glaube, ein grundlegend fragwürdiger Weg, den wir Menschen antraten, war die Inbesitznahme zunächst von Land, dann von Pflanzen, von Tieren und später auch von Menschen.

Ich kenne das gut aus dem Vergleich zwischen Normalkindergärten und Waldkindergärten. Dort wo Kinder an einem Ort enger begrenzt sind, entstehen Spannungen, dort müssen dann oft Regeln her und im Übertragenden entstehen so menschliche Herrschaftssysteme.

Das räumliche Fließen bietet Konflikten eine entspannendere Dimension. Grenzen sind weicher und Besitz ist immer nur etwas Geliehenes, das zeitlich geteilt werden kann. Das Reisen bietet den Menschen und genauso auch den Orten, der Natur, immer wieder eine Möglichkeit zur Pause, zum Alleinsein und zur Regeneration. Auch menschlichen Gemeinschaften tun Pausen und Rückzug gut.

Reisendleben muss nicht heimatlos und einsam sein. Ich weiß, dass nomadische Völker immer wieder im Rhythmus der Jahreszeiten liebgewonnene Orte aufsuchen und sich so auch ein ‚verbunden sein‘ mit der Landschaft ergibt. Auch das Zusammentreffen von Einzelnen, kleinen und großen Gemeinschaften kann Grundlage dieses Lebens sein.

Ich möchte dieses natürliche Leben wieder erlernen. Ich weiß, dass die Natur uns ausreichend versorgt und beschützt.
Meinen Wohnsitz habe ich abgemeldet, aber ein Gewerbe betreibe ich noch, um auch mit allen Menschen weiterhin im Austausch sein zu können. Ich möchte nicht aussteigen, oder weggehen. Eher möchte ich mir und anderen immer die Möglichkeit lassen, sich im Andersartigen zu spiegeln. Die reisende Lebensform in der Natur kann ein freier Entwurf sein, der dem technokratischen, sich immer enger zuziehenden gesellschaftlichen System Luft zum Atmen gibt.

Ich wünsche mir Freunde, die diese Gedanken teilen und das Leben ausprobieren wollen. Einfacher zu leben, zu reisen und Gemeinschaft zu erfahren.

Bist du dabei?
Liebe Grüße
Roman


Nachtrag vom 21.01.2021

Am späten Abend des 12.01. gab es auf diesem Gruppen-Chat „Lebenslustig“ einen nicht so ganz lustigen Austausch… mit einigen kritischen Äußerungen von mir und auch Anderen zum offensichtlich gepflegten Procedere mit Kommentaren – mehr oder weniger willkürliche Löschungen von Roman, dem Inhaber mit dem Argument, damit den Fokus des Chats gewährleisten zu wollen…

Gerade DAS war allerdings aktuell überhaupt nicht erkennbar… und anstatt die kritischen Stimmen zum beobachteten Löschen offen zu klären, wurden nicht nur die unerwünschten Inhalte, sondern auch deren Verfasser (mindestens zwei) aus der Gruppe gelöscht und zugleich gesperrt; auch per PN gab es seither keinerlei weitere (Er-)klärungen mehr von Roman, obgleich von mir mehrfach erbeten…

Wie gesagt: Keiensfalls (Lebens-)lustig… so eine Vorgehensweise… und ebensowenig gewiss „neuzeitlich“ und konflikterprobt.

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