Der Pfad des einsamen Kriegers – zum achtsamen, friedvollen Krieger

Irgend wann, da kommt die Zeit….

alle Kriege in uns und dadurch auch um uns herum zu beenden. Irgend wann ist es notwendig – in uns zu schauen, achtsam, liebevoll.

Um uns zu erkennen, wozu wir hergekommen sind – um den heiligen Zorn in uns in Liebe zu verwandeln.

Vielleicht kennt Ihr das auch? Und ja, alles brauchte seine Zeit – um mich selbst zu erkennen.

Manchmal gab es wohl in unser aller Leben Zeiten, da wurde dieser Zorn sogar überlebensnotwendig. Ohne ihn wären wir untergegangen.

Ertrunken in dem, was gerade über uns hinweg rollte.

Das hat uns geprägt, zu dem gemacht, „DER“ oder „DIE“ wir eben HEUTE sind.

Es hat uns – scheinbar – stark gemacht, in Wirklichkeit aber auch geschwächt.

Wir haben um uns geschlagen (manchmal) – blind vor Wut. Selbstzerstörerisch, unachtsam, uns und andere damit verletzt. Und die Wunden in dieser Welt nur noch gemehrt….damit den Hunger dieser Welt nach Auseinandersetzung und Krieg für den Augenblick gestillt.

Das alles geschah in „3D“ – in der Dualität brauchte es genau das, damit wir hierher gelangen… Damit wir uns erkennen, als das, was wir sind:

ALS EINEN ASPEKT DER LIEBE

Und genau jetzt, in Zeiten wie diesen, wo alles so in die Sichtbarkeit gelangt, wo alles sich zeigt und angeschaut werden möchte, genau „JETZT“ – erhalten wir die Möglichkeit, aus diesem Spiel der Dualität auszusteigen; in Verantwortung für uns selbst, in Liebe, um zu sehen was ist (auch dahinter), um die Verletzungen zu erkennen, in UNS und in anderen, voller Mitgefühl, Achtsamkeit und Vertrauen.

Sobald wir dieses Potenzial zum inneren Wachstum erkennen, ist der nächste Schritt die Selbst-Beobachtung, die Selbst-Reflektion. Zu schauen – zu beobachten, was in uns gerade rumort, gesehen, angeschaut werden möchte. Um dies dann liebevoll und voller Dankbarkeit in die Arme zu nehmen – zu sagen:

“oh wow, was für ein Gefühl ….?“

(der Wut, der Ohnmacht, der Trauer, des Zorns, „what ever“….). Da es uns zeigt, was in uns noch alles heil werden möchte und auch heilen darf.

Wenn wir das Spiel durchschaut haben und in das Feld der Bewusstheit eintreten ist es nicht nicht länger notwendig, mit dem Finger auf Uns und Andere zu zeigen. Dieses würde lediglich Widerstände wecken – und das alte Spiel beginnt von Neuem…

Ich weiss es aus eigenem Erfahren und Erleben, dass es nicht immer einfach ist oder leicht. Nun, das hat uns auch niemand erzählt oder gesagt… Nehmen wir doch diese Augenblicke des Scheiterns liebevoll in unsere Arme………..um sie zu transformieren. Wie ein weinendes Kind – in UNS, das nach Liebe und Aufmerksamkeit schreit.

Denn letztlich sind wir alle – verletzte KINDER. Und wenn wir diese KINDER in UNS lernen anzunehmen, wie ein kleines Kind, das uns etwas bedeutet, das wir unbedingt trösten möchten, beruhigen – um seinen Hunger nach Liebe und Aufmerksamkeit zu stillen, dann hat die Qual ungestillter Bedürfnisse ein Ende.

Ich glaube daran, dass wir somit einen entscheidenden Schritt ins Heilsein gegangen sind. Und ich weiss selbst auch aus meiner Arbeit an mir und mit anderen, wie wertvoll und befreiend-heilsam die Arbeit mit dem inneren Kind sein kann.

Wenn wir es WOLLEN & ZULASSEN können, dass Heilung geschieht.


Leben ist – „JETZT“!

In dem Film „Der Pfad des friedvollen Kriegers“ wird Dan, der Protagonist, immer wieder gefragt:

Wo bist du – Dan? ——„HIER“
Wie spät ist es? ——–„JETZT“
Was bist du? ——— „DIESER MOMENT !!!“

Wenn wir uns diese Fragen immer wieder stellen, damit alles in UNS in Frage stellen, dann – ist dies ein Weg hin —>  zu UNS SELBST. Zu unserer Erlösung, Befreiung und zum freisetzen aller Potenziale in UNS.

Auf dem „Pfad des friedvollen Kriegers“ gilt es, sieben Lebenslektionen zu meistern:

Die 7 Lebenslektionen besagen Folgendes:
  1. Etwas für ein Endergebnis zu tun, macht es schwerer dieses zu erreichen
  2. Alte Mentalitäten und vergangene Erfahrungen definieren unsere Grenzen
  3. Eine gehetzte Mentalität hindert uns daran, den Moment zu erleben
  4. Deine Gedanken offenbaren nichts über dich
  5. Wahr ist nur, was du glaubst
  6. Tot gleicht nicht gleich Trauer
  7. „Was ist, wenn ich es nicht tun kann?“

Alle 7 Lektionen werden HIER im Kontext des Films genauer erläutert.

In diesem Sinne: Legen wir doch unsere Rüstungen ab. Manchmal dauert es, wie bei einer Zwiebel – Schicht um Schicht, um eines Tages „DIE“ oder „DER“ zu sein, der wir wahrhaftig sind.

Damit Worte wie „Krieg“ oder „Krieger“ – aus unserem Vokabular gestrichen werden können…

Ich bin immer wieder tief im Herzen berührt, wenn ich mir den Film zum Buch anschaue. Es spricht so viel Wahrheit aus ihm; und es hilft mir, mich zu erinnern…..


Buchautor: Dan Millman. Der Pfad des friedvollen Kriegers
Link zum Film: https://www.ldsr-mediatreff.tv/watch.php?vid=51d187a93

Die Suche nach dem Tagebuch seines verstorbenen Lehrers Socrates wird für Dan Millman zum größten Abenteuer seines Lebens. Mit vielen spannenden – vielleicht auch neuen Aussagen, die tief im Herzen berühren.

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