„Der Lauf DEINES Lebens!“

Als Gott mich laufen lehrte:

Da wusste ich – dass ich viel mehr bin, als nur meine Beine. Das ich viel mehr kann, als nur einen Fuss vor den anderen zu setzten. Der Wunsch, hoch stehen zu können, aufrecht in diese Welt zu schauen – wow, so schön wie fliegen. Aufrecht zu gehen, zu laufen, zu rennen, zu springen – oh ja.

Und selbst – wenn das Fallen schmerzhaft war, nichts konnte mich aufhalten – es immer wieder und wieder zu versuchen. Nein, nicht versuchen – machen. So lange – bis ich viel öfter auf meinen Beinen stand und nur noch selten hinfiel.

Die Welt hatte ihre Tore für mich geöffnet, so schien es. Sie gehörte mir und ich fühlte mich mit allen Menschen gleich – eins. Ich schaute so hoffnungsvoll in diese Welt, voller Lachen und mit glänzenden Kinderaugen. Auch oder vielleicht gerade deshalb, da ich mich in jedem dieser Momente unglaublich frei fühlte. Zu Laufen – das Gefühl – getragen zu sein. Von mir, meinen Beinen und diesem Leben.

Meine Leidenschaft ist das Tanzen, und nur zu gerne bewege ich mich tanzend aus mir selbst heraus… und das auch nicht zu knapp, wenn ich die Musik und den Rhythmus – den Beat in mir fühle… auf meinen tanzenden Beinen…

Ein Ausdruck, der keine Sprache, keine Worte mehr braucht. Im Gefühle tanzen, bin ich ganz ehrlich viel besser, als mit all den verwirrenden Worten. Wo wir krampfhaft versuchen, etwas Ausdruck zu verleihen, das nur gefühlt werden kann.

Hingabe, Leidenschaft und Vertrauen in dieses Leben, den Tanz und natürlich auch in mich. Im Tanz spüre ich mich mit allem – wirklich – EINS. Es gibt keine Trennung mehr – nur noch verbindende Elemente.

Ich lade Dich ein, mit mir zu tanzen. Ausdruck, Leben, Lebensgefühl… Liebe zum Was-gerade-ist.

Wir alle haben irgendwann LAUFEN gelernt…irgendwie. Auf unsere Art, in unserem Tempo und von dem Ort aus, von dem wir einfach irgendwann einmal los liefen. Ein Ziel vor den Augen – Nichts und Niemand konnte uns davon abhalten. Und ja, es gab damals kein Halten.

– Wieso nicht ein zweites Mal ?
– Wieso nicht noch mal?
– Wenn nicht jetzt – wann dann?

Selbst wenn man uns all diese Lügen implantiert – eingeredet – hat, über all‘ das, was wir – angeblich – NICHT können. Und selbst wenn ich falle, am Boden liege – ich probiere die Dinge lieber aus, bevor ich mir am Ende meines Lebens DIE FRAGEN stellen muss:

– Wieso habe ich es nicht WENIGSTENS versucht?
– Wieso habe ich DAS nicht ausprobiert?
– Ich wollte immer schon EINmal….
– Ich hätte doch SO gerne…
– …

Es gibt fünf Dinge, die Menschen wirklich bereuen am Ende ihres Lebens – und zwar dass sie

  1. ZU WENIG ihr eigenes Leben gelebt und zu viel darüber nachgedacht hatten, was andere von ihnen erwarten
  2. ZU VIEL gearbeitet und die Arbeit zu wichtig genommen (und auch zu viel Zeit damit verbracht) hatten
  3. Sich ZU WENIG ZEIT für Familie und Freunde genommen haben, im Vergleich zum Arbeiten
  4. ZU WENIG GEFÜHLE gezeigt bzw. sich oft nicht getraut haben zu sagen oder zu tun, was sie wirklich wollten
  5. SICH NICHT ERLAUBT haben, glücklich zu sein

Bitte traut Euch! Tut, macht was Ihr für Euch wünscht, so lange Ihr könnt. Selbst, wenn wir dabei fallen – hinfallen – aufstehen, uns blaue Nasen holen…

es ist scheiss egal!

Die Dinge, die du getan hast – Abenteuer Deines Lebens – wirst du mit nehmen, egal wohin wir alle eines Tages gehen werden. Es wird der Tag kommen, an dem wir unsere letzte Reise – unseren letzten Lauf antreten und spätestens dann – werdet ihr Euch daran erinnern.

Und egal, was Ihr Euch für Euer Leben wünscht – tut es!
Ohne „WENN“ und „ABER“.

Nur wer entschlossen genug ist, seine Träume wahr werden zu lassen – und alles fängt mit Euren Gedanken an – wird alles daran setzen, diese zu realisieren.

Nicht, dass Euer Traum eines Tages zu spät ist, für ein Später…

Gelebt zu werden – später… Später ist vielleicht schon zu spät. Hört auf, euch irgend einen Mist erzählen zu lassen, hört nicht zu, wenn sie Quatsch mit Sosse reden.

Schraubt euch die Ohren zu und macht euer Ding-Dingeling.

Lebt Eure Vision und über die Begrenztheit Eures eigenen Selbst hinaus.

Gebt Euch dem Leben hin.

Nicht nur ein bisschen, nicht halb – nein ganz. Voller Vertrauen ins Leben – genauso, wie wir es als Kinder taten. Mit Schoko-Küssen halb im Gesicht und auf unseren Kleidern verteilt…
Lachend, tobend, tanzend… bis wir umfielen…selig durch unser Sein.

Ich wünsche Dir den Lauf – Deines Lebens!

Autorin: Lelahel

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